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Aktuelle Studie bestätigt: Sparmuffeln droht Altersarmut
Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) bestätigt, dass die Bevölkerung zwar registriert hat, dass künftig die gesetzliche Rente sinkt und die Lebenserwartung steigt, doch das Ausmaß und die Folgen werden dramatisch unterschätzt.
Während zum einen die Lebenserwartung um etwa 5 bis 7 Jahre unterschätzt wird, wird zum anderen viel zu wenig auf die hohe Kante gelegt. Unter Berücksichtigung des medizinischen Fortschritts liegt die derzeitige Lebenserwartung bei Männern bei 81,59 und bei Frauen bei 87,45 Jahren. Dadurch verlängere sich die Rentenbezugszeit auf 17,4 beziehungsweise 24,2 Jahre. Dies wird zwangsläufig zu geringeren Renten führen.
Und die gesetzliche Rente sinkt! Schon die beiden Rentenreformen von 2001 und 2004 verringerten das Nettorentenniveau im Schnitt um monatlich 150 Euro. Den heute 40- bis 49-jährigen werden monatlich 215 Euro im ersten Rentenjahr fehlen, den 50- bis 59-jährigen 112 Euro.
Doch der deutsche Sparmuffel sorgt weiterhin nicht ausreichend vor. Etwa rund ein Drittel aller Haushalte verfügt über keinerlei finanzielle Reserven und spart auch nichts. Gerade diese Haushalte müssten jedoch Geld zurücklegen, um nicht in der Altersarmut zu landen.
Professor Axel Börsch-Supan vom Mannheimer Forschungsinstitut für Ökonomie und demografischen Wandel, einer der Autoren der Untersuchung, geht davon aus, dass 59% aller Haushalte die zu erwartende Rentenlücke mit dem heutigen Sparverhalten nicht füllen können.
Vor dem Hintergrund der Zahlen des DIA proklamiert das Bundesministerium für Gesundheit und Soziales das Riester-Jahr 2005. Die gesetzliche Rente werde zwar weiterhin die Zentrale Säule der Altersversorgung bleiben, doch die zusätzliche Altersvorsorge werde immer wichtiger.
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